Die schönsten Astrid Lindgren Zitate und wie sie dir helfen, eine liebevolle Basis für das leben deines Kindes zu schaffen

Und wenn es mir gelungen ist, nur eine einzige Kindheit
zu vergolden, dann bin ich zufrieden.

Ich liebe Buchläden! Erst kürzlich war ich mit meiner großen Tochter wieder dort. Während Tessa in ihrem Stockmannbuch blättert, fällt meine Aufmerksamkeit auf ein besonders schön gestaltetes und ansprechendes Buchcover: Astrid Lindgren – ihre fantastische Geschichte.
Ich nehme das Buch in die Hand und verspüre direkt einen unsichtbaren Zauber. Ich schlage es auf und für kurze Zeit tauche ich ein in ihr Leben, ich tauche ein in ihre wirklich fantastische Geschichte. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen wie lange kein anderes. So, als wollte es mir etwas sagen und jetzt, wo ich hier sitze und an diesem Artikel schreibe, weiß ich auch warum…
Denn Astrid Lindgren steht für mich wie keine andere für Rituale, Traditionen und Werte. Ihre Bücher und Geschichten sind in der Lage, ein Fundament zu errichten. Ein Fundament aus Liebe, Geborgenheit und innerem Gleichgewicht.
Mit ihren Büchern erschafft Astrid Lindgren etwas in unseren Kindern! Und ich? Ich möchte auch etwas in unseren Kindern erschaffen: Mit meinem Blog möchte ich unseren Kindern einen Weg bereiten, möchte ihnen wie Astrid ein Fundament errichten, das sie durch ihr Leben trägt. Ich möchte eine liebevolle Basis für das Leben unserer Kinder erschaffen!

Das einzige, was ich hier auf Erden zu Stande gebracht habe, sind eine Menge Einfälle. Viele davon sind eigentlich gar keine Einfälle, sondern nur Umdichtungen eigener Erlebnisse in einer fernen Kindheit.

Astrid Lindgren hat ihre eigenen Erfahrungen, ihre Basis, ihr Fundament genutzt, um all die wundervollen Bücher zu schreiben.
Heute tauchen wir ein in die Welt von Astrid. Eine Welt, in der die eigene Kindheit als Quelle diente. Eine Welt, von der wir Eltern selbst noch so viel lernen können, um es an unsere Kinder weiter zu geben. Eine Welt voller Rituale, Traditionen und Werte. Heute hilft uns Astrid Lindgren dabei, eine liebevolle Basis für das Leben unserer Kinder zu schaffen!

Los geht’s!

Gebt den Kindern Liebe,
mehr Liebe und noch mehr Liebe,
dann stellen sich die guten Manieren
von ganz allein ein.

Ich glaube, dass Eriehung Liebe
zum Ziel hat: wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.

Liebe ist immer die antwort

Wir sind aus Liebe entstanden und werden mit viel Liebe von dieser Welt gehen. Im Trubel des Alltags vergessen wir leider oft, wie wichtig es ist, unseren Kindern mit größtmöglicher Liebe zu begegnen. Eine Liebe, die nicht an Bedingung geknüpft ist. Eine Liebe, die nicht auf Gegenleistungen basiert. Eine echte, pure Liebe! Wir bekommen immer das zurück, was wir säen.
Bei Sabrina Gundert (www.sabrinagundert.de) habe ich eine wunderbare Analogie gefunden:

Im Garten oder auf dem Balkon scheint es uns ganz logisch: Säen wir Möhrensamen, können wir auch Möhren ernten. Aus Sonnenblumenkernen werden Sonnenblumen. Aus einem Apfelkern ein Apfelbaum.
In unserem Leben hingegen wundern wir uns oft. Wir säen Zweifel, nähren sie mit Sorgen und sind erstaunt, wenn daraus weitere Zweifel wachsen – statt Freude, Leichtigkeit und Fülle.
Doch wie im Garten, so ist es auch in unserem Leben: Wir dürfen bewusst entscheiden, was wir säen und ernten wollen und uns daran erinnern, die Samen regelmäßig zu wässern, von denen wir uns wünschen, dass sie in unserem Leben wachsen.

Wenn wir also Liebe ernten und wachsen lassen möchten, dann müssen wir sie als Eltern auch säen!
Durch eine liebevolle Umarmung – auch wenn das Kind zum 100. mal sein Glas umgeschüttet hat, zeigen wir unsere Liebe. Mit kleinen Ritualen wie einem guten Morgen Lied oder einer Gute Nacht Geschichte pflanzen wir jeden Tag aufs neue Liebe in unsere Kinder. Wir zeigen Ihnen, wie sich Liebe anfühlt. Durch die Wiederholung erwächst ein ganzes Feld von Apfelbäumen und Sonnenblumen. Und diese Farbenpracht erstrahlt fortan auch im Inneren unserer Kinder!

Das Weihnachten meiner Kindheit war das röteste, fröhlichste, das am meisten funkelnste und nach Pfefferkuchen duftende Weihnachten, was man sich nur wünschen kann!

Mein Lieblingszitat! Denn schon beim Lesen spüre ich meine eigene, wunderschöne Erinnerung an die Weihnachtszeit bei uns zuhause. Der Duft von Plätzchen, die gemütliche Stimmung bei Kerzenschein, der heiße Kakao nach dem Schlitten fahren, das Auspacken des Weihnachtsschmucks, das Lesen von Weihnachtsgeschichten wie „Der Weihnachtsmann mit Brille und Glatze“ oder „Das Englein mir der goldenen Nase“ Ich fühle die Aufregung an jedem einzelnen Morgen, wenn ich wieder ein Päckchen am Adventskalender auspacken durfte.
Diese Traditionen machen Weihnachten für mich und meine Familie zu etwas ganz Besonderem – etwas Magischem!
Frei nach Astrid Lindgren:

Weihnachten ist voller Magie. Und am wichtigsten ist die Magie, die man selbst schafft.
Junibacken

Welche Weihnachtstraditionen habt ihr, die an keinem Weihnachten fehlen dürfen?

Alles Große, dass in der Welt volbracht wurde, spielte sich zuerst in der Fantasie eines Menschen ab.

Unsere Kinder sollten an jedem einzelnen Tag die Möglichkeit haben, zu Träumen und ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Es ist eine Gabe, die viele Erwachsenen verloren haben, die uns aber die Möglichkeit gibt, alles um uns herum zu vergessen, in uns zu Ruhen, einen inneren Ort des Friedens zu finden, an den wir im oft stressigen Alltag entfliehen können.
Unsere Kinder brauchen diesen Ort, diese innere Welt mit ihren Bildern und Farben, die sie sich selbst erschaffen. Sie trainieren ihre Vorstellungskraft: denn, wenn es diesen Ort in ihnen drin gibt, dann können sie ihn auch außen erschaffen.

Durch das Vorlesen fantasievoll Bücher (Astrid Lindgren und ihre wunderbare Idee einer Zauberbrille im Buch: Nein, ich will noch nicht ins Bett) gibst du deinem Kind die Chance, in diese Welt einzutauchen. Lies deinem Kind Traumreisen vor und unterhalte dich auch mit ihm über seine Träume. Frag es am nächsten Morgen, was es geträumt hat. Du wirst überrascht sein, was er dir erzählt (das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit dem zu tun haben, was es wirklich geträumt hat, aber du schaffst einen Austausch, eine Anregung für dein Kind, darüber nachzudenken, wovon es träumt und was in seiner Fantasie alles erwachsen kann).
Grenzenlose Fantasie erschafft eine wunderschöne Kindheit.

Wir spielten immerzu, morgens, mittags und abends, genau wie die Kinder in den Bullberbü Büchern. Alles, was darin steht ist wahr!

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.

Wenn man genügend spielt, solang man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.

Leider sind die Tage unserer Kinder heute oftmals vollgestopft mit Verpflichtungen, Verabredungen, Hobbies und Sport. Viel zu wenig Zeit bleibt zum echten Spielen. Dabei ist das freie, pure Spielen so enorm wichtig. Denn über das Spielen entdecken und erschließen sich unsere Kinder ihre Welt, sie suchen selbst aus, was ihnen gefällt.
Und gleichzeitig werden unsere Kinder kreativer, geduldiger, innerlich ruhiger und lernen, selbst zu entscheiden. Das freie Spiel fördert die Gehirnentwicklung und ist nach Hirnforscher Gerald Hüther regelrecht „Dünger für das Gehirn“, denn absichtsloses Spielen sorgt für eine optimale Vernetzung im Gehirn.

Mein Wunsch ist daher (auch wenn es schwerfällt, ich weiß!):
Schaffe freie Zeit zum Spielen! Lass dein Kind auch mal Langeweile haben und monotone Dinge tun. Denn „Immer, wenn wir Monotonie (= Abwesenheit anregender Reize) erleben, fühlen wir uns glücklich. Man muss Menschen (Kindern), die völlige innere Ruhe erlebbar machen“, sagt Dieter Lange.
Tritt in den Hintergrund und überlass deinem Kind die „Spielfläche“, lass es seinen eigenen Impulsen folgen, gib ihm Momente, in denen es nach innen gehen kann. Denn diese Momente helfen unseren Kindern die vielen externen Reize, mit denen sie heute konfrontiert werden, zu verarbeiten – und nebenbei schaffst du dir damit einen eigenen, kleinen Glücksmoment!

Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit.

Das wichtigste ist, dass Kinder Bücher lesen, dass ein Kind mit seinem Buch allein sein kann. Dagegen sind Film, Fernsehen und Videos oberflächliche Erscheinungen.

Lesen! Eine Welt ohne Bücher ist für mich nicht vorstellbar! Ich liebe es, zu lesen und ich liebe es, meinen Kindern vorzulesen. Lesen ist die Tür in eine andere Welt. Eine Welt, von Liebe und Geborgenheit, eine Welt von Abenteuern und Geschichten. Bücher geben unseren Kindern einen neuen, einen anderen Blickwinkel. Bücher helfen uns zu lernen, Ängste zu überwinden, zu lachen, zu weinen, einzuschlafen, in eine andere Welt, gar in eine andere Zeit zu Reisen. Bücher sind lebensnah und fantasievoll. Lustig und manchmal traurig. Neu und alt. Wundervoll anzuschauen. Ein Anker. Magie. Bücher können zu Freunden werden. Bücher sind immer da – so wie wir für unsere Kinder.
Wir lesen unseren Töchtern jeden Abend eine Geschichte vor und das Schönste an diesem Ritual für mich ist, dass ich meinen Kindern dabei nah sein darf, dass ich für sie da sein darf, in ihre vertieften Gesichter schauen darf und ihnen gleichzeitig helfe, den Tag wundervoll zu beenden und friedlich einzuschlafen.

Schreibt mir gerne, wenn ihr auf der Suche nach einem bestimmten Kinderbuch seid. Ich helfe euch gern!

Fragt mich aber jemand nach meinen Kindheitserinnerungen, dann gilt mein erster Gedanke trotz allem nicht den Menschen, sondern der Natur. Sie umschloss all meine Tage und erfüllte sie so intensiv, dass man es als Erwachsener gar nicht mehr fassen kann (…) Steine und Bäume, sie standen uns nahe, fast wie lebende Wesen, und die Natur war es auch, die unsere Spiele und Träume hegte und nährte.

Natur ist Rhythmus und auch, wenn ich den Sommer mehr liebe als den Winter, bin ich glücklich, dass ich Teil dieses Rhythmus sein darf und die Jahreszeiten in ihrer vollen Ausprägung erleben darf. Meine Kinder sollen lernen, dass ein Jahr einem Rhythmus unterliegt. Einem Kreislauf, einem Lebenszyklus, der sich wiederholt und den die Natur, wir Menschen, unsere Kinder brauchen, um uns zu erneuern, zu entwickeln und uns in der Konsequenz sicher und geborgen zu fühlen.
Die Jahreszeiten strukturieren die lange Zeitspanne von 365 Tagen. Der Frühling steht für das Werden. Der Sommer bringt uns Wachstum und Fülle. Der Herbst zeigt uns das Vergehen, aber auch das Ernten. Im Winter kehrt Stille und Dunkelheit ein. Alles ruht und schöpft neue Kraft für einen neuen Frühling.
Und um zu Astrid zurückzukommen. Die Natur ist sozusagen unser Navigationssystem und es ist nicht von Bedeutung, wo wir die Natur wahrnehmen, sondern vielmehr das wir sie wahrnehmen und sie ein Teil von uns wird – damit wir werden und wachsen können!
Dieses werden und wachsen, säen und keimen, blühen und vergehen, ernten und teilen, ruhen und erneuern können wir unseren Kindern mit einem Jahreszeitentisch ganz leicht zeigen. Sucht euch einen Ort in der Wohnung und stellt einen kleinen Tisch, einen Stuhl, einen Teller auf– was immer ihr wollt. Und dann geht raus in die Natur und macht euch auf die Suche nach jahreszeitlichen Schätzen, mit denen ihr euren Tisch schmückt. Unterhaltet euch darüber, was ihr da gefunden habt, befühlt es, riecht daran oder bastelt damit. Nehmt Schnee mit rein und schaut ihm beim Schmelzen zu. Schafft euch Symbole für jede einzelne Jahreszeit, spürt in sie hinein, zündet euch im Winter eine Kerze an, um die kurzen Tage mit Licht zu erfüllen.
Geht mit dem natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten, um euren eigenen Rhythmus zu finden!

Zweierlei hatten wir, dass unsere Kindheit zu dem gemacht hat, was sie gewesen ist – Geborgenheit und Freiheit.

Geborgenheit. Ein Wort reicht sicherlich nicht aus. Es ist ein Gefühl, von Nähe, Wärme und Ruhe, aber auch von  Sicherheit. Das Gefühl, dass dir genau in diesem Augenblick nichts passieren kann, du getragen und beschützt bist. Und dieses Gefühl von getragen sein ist es auch, was unsere Kinder für ihr restliches Leben begleitet und sie in ihrer Entwicklung und Entfaltung optimal unterstützt. Und in Kombination mit Freiheit – der Möglichkeit, eigene Entscheidungen ohne Druck durch andere Personen oder äußere Umstände zu treffen – ist dies ein unermesslicher Schatz, den wir unseren Kindern schenken und mit auf den Weg geben können! Bereits mit kleinen Alltagsritualen oder Traditionen können wir an jedem einzelnen Tag ein Gefühl von Geborgenheit schenken und wachsen lassen. Das Ritual als solches, aber auch der gleiche, sich wiederholenden Ablauf schafft Vertrauen und das wiederum schafft Geborgenheit. Kleine Alltagsrituale können sein: ein Guten Morgen Lied, das kuschelige und gemütliche Beisammensein mit einem Buch, aus dem du vorliest, das Anzünden einer Kerze zum Abendessen, das „ich hab dich lieb“ mit einer liebevollen Umarmung oder aber auch der immer gleiche Kuchen zum Geburtstag.
Die kleinen Dinge machen das Leben großartig!

Wir fühlten uns stets geborgen bei diesen Eltern, die einander so zugetan waren und stets Zeit für uns hatten, wenn wir sie brauchten.

Ist das nicht ein wunderschönes Zitat?
Ich wünsche mir, dass meine Kinder einmal genauso fühlen… Und daher ist Zeit für die Familie und meine Kinder zu haben, ein meiner wichtigsten Prioritäten. Natürlich weiß ich, dass das Familienmodell heute ein anderes ist als früher, aber ich glaube dennoch fest daran, dass es möglich ist. Denn schon mit kleinen Ritualen und Familientraditionen zeigen wir unseren Kindern, du bist mir wichtig, die Zeit mit dir zusammen ist mir wichtig! Daher gibt es bei uns 3 tägliche Rituale – unsere Must Haves, die an keinem Tag fehlen dürfen: Das Guten-Morgen- Kuschel-Lied für einen wunderbaren Start in den Tag, das gemeinsame Abendessen, bei dem wir den Tag noch einmal Revue passieren lassen und jeder erzählt, was seinen Tag besonders schön gemacht hat oder worüber man sich auch geärgert hat und die Gute-Nacht-Geschichte zum Einschlafen mit anschließender Kuscheleinheit.
Und worin ich selbst immer noch besser werden kann ist, das Spülmaschine ausräumen, Staubsaugen oder das Wäsche falten auf später zu verschieben, weil eine meiner Töchter mich liebevoll anschaut und fragt: „Kannst du was mit mir spielen“.

Wie ich mich nach meinen Enkeln sehne, sobald ich sie nicht mehr sehe.

Mein Liebchen ist der Name meines Blogs und gleichzeitig der Spitzname, den mir meine Oma als Kind gegeben hat.  Ich habe sofort viele Bilder und Situationen aus meiner Kindheit vor Augen und mir wird warm ums Herz, wenn ich daran denke! Meine Schwester hätte es nicht treffender sagen können „Oma und Opa stehen einfach für die gute alte Zeit und für die heimliche Schokolade vor dem Mittagessen. Aber eben auch für Familientraditionen und Werte, die Maßstab für die eigene Werteentwicklung sind. Außerdem sind Großeltern für jedes Kind ein bisschen geheimnisvoll und stehen für Geschichten aus einer ganz anderen Zeit… Geheimnisse und Geschichten liebt wohl jedes Kind. Genau die bleiben in Erinnerung und sorgen für den Erhalt bestimmter Rituale, Traditionen und Werte.“ Daher bleibt mir nur zu sagen: schenkt euern Kindern Zeit mit Oma und Opa, ihr schenkt ihnen damit ein Stück unbeschwerte Kindheit und den Blick in eine andere Welt. Und wenn ihr keine Großeltern mehr habt, dann erzählt euern Kindern von dieser Zeit und woran ihr euch so gern erinnert! 

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird, wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.

„Mama, kannst du mir nochmal was von früher erzählen?“. Tessa liebt es, wenn ich Geschichten aus meiner eigenen Kindheit erzähle und ich liebe es auch, dabei in Erinnerungen zu schwelgen. Manchmal muss ich ganz schön tief in meinem Kopf kramen, aber meist fällt mir etwas ein, was auch noch lustig ist. Zum Beispiel der Klos, der Weihnachten an die Fensterscheibe geflogen ist, die Unterhose meiner Schwester, die im Bach weggeschwommen ist oder die Geschichte mit dem Ei, was wir versucht haben auszubrüten. Dann sind da aber auch noch ganz viele Gefühle, die schwer zu beschreiben sind und die aus wunderschönen Momenten meiner Kindheit resultieren. Das Gefühl des Geburtstagsmorgens, wenn alle für mich gesungen haben und ich auf meinem Geburtstagstisch den Kuchen mit den brennenden Kerzen entdeckt habe, die Magie am Weihnachtsabend oder auch die kuschelige Gute- Nacht-Geschichte am Abend. Und da sind sie wieder: die Rituale und Traditionen, die uns helfen, eine liebevolle Basis für das Leben unsers Kindes zu schaffen!

Was sind deine schönsten Kindheitserinnerungen? Wenn du Lust hast, neue Rituale und Traditionen für deine Familie zu erschaffen, schau doch mal in diesen Artikel rein: Wie dir deine Kindheitserinnerungen helfen, eigene Familienrituale und -traditionen zu erschaffen.

Das hab ich noch nie vorher versucht,
also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.

Pippi  Langstrumpf

„Ich kann das nicht!“ Diesen Satz kennen wir wohl alle. Von uns selbst und von unseren Kindern.
Ich habe es geschafft, das „ich kann das nicht“ aus meinem Leben zu verbannen. Wie? Ich habe mir in einer ruhigen Minute die Frage gestellt, was meine persönlich größten Erfolge inklusive der zugehörigen Herausforderungen waren. Und plötzlich habe ich festgestellt, dass es eine ganze Menge Dinge gibt, die ich sehr wohl konnte und auf die ich stolz bin. Einen Teil dessen findest du in meiner Geschichte.

Und jedes Mal, wenn meine Tochter nun sagt, ich kann das nicht, bestärke ich sie immer und immer wieder darin, dass sie einmal überlegen soll, was sie in anderen Situationen bereits alles geschafft hat und dass diese Stärke auch für die neue Herausforderung in ihr steckt und es nichts gibt, was sie nicht schaffen kann.

Puuh, das war aber jetzt eine ganze Menge, denkst du dir? So ging es mir auch beim Schreiben..
Die Zitate haben mir aber einerseits gezeigt worauf ich noch mehr achten möchte und andererseits wie stark Rituale, Traditionen und Werte das Leben unserer Kinder stützen.

Ich freue mich sehr, wenn du deine Gedanken zum Artikel mit mir teilst oder mir gern auch sagst, welche der Themen dich in der Tiefe interessieren.
Kommentiere gerne direkt unter dem Artikel oder schreib mir eine private Nachricht.
Ich freue mich sehr auf den Austausch mit dir!

Deine Caro

6 Comments

  1. Liebe Caro, welch eine wunderbare und positive Seite Du hier geschaffen hast, der Jahreszeitentisch ist eine tolle Idee und ich denke wir werden das demnächst direkt mal umsetzen.
    Ausserdem liebe ich das Zitat von Pippi Langstrumpf mit dem ich habs noch nie gemacht deshalb bin ich sicher das ich es kann, so eine tolle Einstellung von der wir uns alle etwas annehmen sollten und an unsere Kinder weitergeben.
    Danke für das wachrütteln Traditionen zu bewahren, Rituale zu schaffen und sich über die eigenen Werte klar zu werden.
    Lg, ines

    • Oh wow, danke von Herzen Ines!
      Ich bin sehr berührt von all den liebevollen Worte zum Liebchen! Danke!
      Und wenn ich dazu beitragen kann, dass wir Rituale, Traditionen und Werte wieder mehr in den Fokus unseres Denkens und vor allem Handels rücken, bin ich einfach nur glücklich!

      Berichte doch mal vom Jahreszeitentisch:-) Wir werden den ersten Schnee auch mit rein nehmen und ihm beim Schmelzen zuschauen.

  2. Carolin Schulze Reply

    Liebe Caro, welches Gute-Morgen-Lied singt ihr? Ist es immer das gleiche oder variiert es auch mal? Danke und liebe Grüße!

    • Hallo Caro,
      das Guten Morgen Lied war bei mir ein Gefühl, dem ich sehr spontan gefolgt bin. Ich wusste also an dem Morgen, als ich beschlossen habe, eines zu singen keines und hab dann einfach „Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein…“ gesungen. Und dann wurde es zu einer festen Größe:-) Hanna sagt jetzt morgens immer schon „Sing, Mama“:-) Welches Lied ich aber über alle Maßen schön finde ist das „Küsschenlied“ von Reinhard Lakomy aus dem Traumzauberbaum. Kennst du das?

  3. Hallo Caroline. Ich habe heute deine Seite gefunden und finde sie sooo schön… was und wie du schreibst und was für dich dahinter steckt ist so bezaubernd und Sternenfunkel bunt…danke dafür … ich habe mir einige Zitate aufgeschrieben und werde mich wenn es zeitlich passt auch nochmal mit Werten, Ritualen usw. beschäftigen … momentan Stoße ich als Erzieherin in einer Kita gerade an meine Grenzen da nichts bei den Kindern ankommt und das macht mich traurig und nachdenklich… was machen wir nur mit ihnen damit sie auf sicheren , geborgenen Pfaden gehen können, die ihnen Sicherheit und gleich genügend Freiheit geben können… 😌

    • Liebe Melanie,
      ich danke dir von Herzen für deine wunderschönen Worte und bin berührt, dass ich dich berühren konnte! Danke, dass du hier bist!

      Ich liebe Zitate! Sie sind eine hohe Kunst, aber auch gleichzeitig so wertvoll! Ich schreibe sie mir auch sehr gern auf und nutze sie in den jeweiligen Momenten, in denen sie mir helfen können.

      Die Situation in der Kita, die du beschreibst, kann ich sehr gut verstehen! Vor allem, wenn man, so wie du, etwas anders machen möchte oder sogar verändern möchte. Die Kinder sind so viele Stunden des Tages in der Kita und brauchen ihn – diesen sicheren und geborgenen Ort!
      Wenn du hier und jetzt etwas verändern könntest – eine einzige Sache – was wäre das?
      Ich liebe die Magie der kleinen Schritte. Sich eben nur eine einzige Sachen vorzunehmen und dann den vollen Fokus darauf zu setzen. Denn dort, wo der Fokus hingeht, da geht auch die Energie hin und das merken die Kinder (in der Wiederholung). Vielleicht hilft es dir bei der Thematik das bei den Kindern nichts ankommt. Von Herzen alles Liebe!

Write A Comment

Pin It