Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt: Mein Warum.

Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest und der Tag, an dem du herausfindest warum.

Mark Twain

„… der Tag, an dem ich geboren wurde“: 17. September 1981
„… der Tag, an dem ich herausfand, warum“: 7. Oktober 2018

Dazwischen liegen also 37 Jahre! 37 Jahre!
Das Leben ist eine Reise!
Eine Reise, die mir schon so viele wunderbare Lebensmomente geschenkt hat, aber
auch Momente tiefer Traurigkeit.
Eine Reise, die noch lange nicht zu Ende ist, aber von der ich schon jetzt sagen kann,
dass sie mich zu einem der schönsten Orte geführt hat, die ich bislang sehen durfte: zu
mir selbst! Zu meinem Herzen!
Eine Reise, die jeder gehen sollte, um am Ende sein Warum zu finden!

Bevor ich am Ende meiner Geschichte „mein Warum“ mit dir teile, möchte ich dich mit
auf meine Reise nehmen. Eine Reise mit bislang 5 Bahnhöfen

Das Leben ist eine Reise die heimwärts führt.
H. Melville

Bahnhof Nr. 1:   meine glückliche und unbeschwerte Kindheit
Bahnhof Nr. 2:  
meine erste große (unerfüllte) Liebe
Bahnhof Nr. 3:    
meine wahre Liebe!
Bahnhof Nr. 4:  
meine Familie – Geburt und Tod
Bahnhof Nr. 5:  
mein Herz & Ich – Reise zu mir selbst

Bahnhof Nr. 1: meine glückliche Kindheit

Das einzige, was unsere Kinder brauchen, um glücklich zu sein, ist ein liebevolles Fundament. Die Erfahrung von echter, tieferLiebe.

Caro Weiß

Mit meinen beiden Geschwistern und meinen Eltern bin ich sehr glücklich aufgewachsen. Auch wenn ich finde, dass heute vieles besser ist, vermisse ich manchmal die Unbeschwertheit, in der ich aufgewachsen bin und dass meine Eltern weniger Ängste hatten. Ich habe als Kind quasi nur draußen gelebt und so durfte ich bereits mit 3 Jahren alleine ins Dorf gehen, obwohl der Weg über eine Hauptstraße führte (meine Mama ist mir natürlich hinterhergegangen, um auf mich aufzupassen.) Meine Schwester und ich haben an Bächen gespielt, in denen wir unsere Unterhosen gewaschen haben, wir haben auf einem alten Wasserhäuschen versucht, ein Ei auszubrüten, wir sind nackig Fahrrad gefahren und haben uns dreckige Vogelfedern an Stirnbänder gesteckt.

Unsere Geburtstage waren wunderschön – mit einem liebevoll gedeckten Tisch, und einem selbstgemachten Geburtstagsgeschirr für uns Kinder, welches wir nur 1x im Jahr benutzen durften. Wir haben Mäuse- und Piratenpartys im Garten gefeiert – mit einem riesigen Schiff aus einem alten Pappkarton und der Bratwurst in der Hand.

All diese Kindheitserinnerungen tragen in hohem Maße dazu bei, wie ich selbst meine Kinder erziehe, wie ich ihre Geburtstage gestalte und welche Familientraditionen wir pflegen – ich backe noch heute an Weihnachten exakt die – und nur die – Plätzchensorten, die ich mit meiner Mama immer gebacken habe. Meine Eltern haben etwas erschaffen, in mir. Etwas, was ich an meine eigenen Kinder weitergebe. Und ich hoffe sehr, dass es mir genauso gelingt, etwas in ihnen zu erschaffen, was sie weitergeben möchten.

Bahnhof Nr. 2: meine erste großse (unerfüllte) Liebe

Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst,
manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Dalai Lama

Jeder hatte sie sicher! Diese eine, erste große Liebe, von der man dachte, es hält für immer. Diese vermeintlich große Liebe, die einen erstmals um den Verstand brachte. Gefühle, die man bislang noch nicht kannte. Die berühmten Schmetterlinge im Bauch.
Aber auch erstmals das Gefühl von Verletzlichkeit und Traurigkeit. Eine Traurigkeit, die immer mehr zum Tragen kam, weil die Liebe nicht erwidert wurde. Eine Traurigkeit, die am Ende größer war als die vorhandene Liebe. Eine Traurigkeit über das Scheitern der ersten großen Liebe und die schwere Erkenntnis, dass man den Weg nicht gemeinsam weitergeht. In der Rückschau hatten wir keine gemeinsamen Werte, keine Basis, die uns getragen hat und die so essentiell für eine Beziehung ist. Diese Phase meines Lebens hat mich sehr geprägt, doch bin ich unendlich dankbar für diese Erfahrungen! Denn die nächsten Bahnhöfe, die ich nur ansteuern konnte, weil ich die vorherigen passiert und hinter mir gelassen habe, sollten alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen…

Bahnhof Nr. 3: mein wahre Liebe

Was wir sind, sind wir zusammen.
unbekannt 

Nach der ein oder anderen gescheiterten Beziehung stellt ich fest, dass eine Veränderung her musste. Ich wollte nicht mehr nach den immer gleichen, unbewussten Mustern handeln, in eine Liebesbeziehung investieren, um dann enttäuscht zu werden. Vielmehr wünschte ich mir eine Liebe, die mir die Schuhe auszog. Eine Liebe, die mich beflügelte, eine Liebe, mit der zusammen ich wunderbare Lebensmomente sammeln durfte. Ich änderte genau eine Sache mit nur einem Satz und der lautete: “keine Spielchen – sei du selbst und handle aus deinem Inneren!“ Nach wenigen Monaten trat Helge in mein Leben. Unverhofft, unkompliziert, charmant. Wir lernten uns kennen, wir lernten uns lieben, wir zogen nach nur 4 Monaten zusammen und heirateten 4 Jahre später – seither trägt uns unser Trauspruch „Was wir sind, sind wir zusammen“ gemeinsam durchs Leben! Diese Liebe, die auch nach 13 Jahren von Tag zu Tag wächst, zog mir wahrlich die Schuhe aus. Helge, du hast mir gezeigt, was im Leben wirklich zählt: Liebe ist die Antwort auf alles! Danke für deine tiefe und bedingungslose Liebe an jedem einzelnen Tag!

Bahnhof Nr. 4: mein Familie – Geburt und Tod

Familie – wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet.

unbekannt

Im November 2012 wurde Tessa geboren und Hanna komplettierte unsere Familie 4 Jahre später.
Bevor Hanna geboren wurde, wurde mein Leben erstmals von echter Traurigkeit erschüttert und zählt in der Rückschau betrachtet wohl zu der schwierigsten Zeit meines Lebens…
Ich hatte mir immer gewünscht, 2 Kinder zu haben und die Freude hätte nicht größer sein können, als ich dann endlich schwanger war. Ich verlor mein Baby in der Frühschwangerschaft am Geburtstag meiner Mutter. Ich wurde 2 Monate später erneut schwanger, verlor aber auch dieses Baby. Helge und Tessa waren mein größter Halt in dieser Zeit. Einer Zeit, in der mir bewusst wurde, wie verletzlich die menschliche Seele ist und wie machtlos man sich im Leben fühlen kann.
Wir gaben nicht auf und entschlossen uns zu einer künstlichen Befruchtung und einem Weg, der geprägt war von Arztbesuchen, Operationen, Medikamenten und nicht zuletzt einer Seele, die nach Heilung suchte.
Hanna wurde im Oktober 2016 geboren – kurz bevor mein Schwiegervater verstarb. Leben und Tod rückten für mich erstmals so nah zusammen…
So schwer diese Zeit auch war, sie hat mich gelehrt, dass ich so unendlich viel Stärke in mir trage und es nichts gibt, was ich nicht schaffen kann!

Bahnhof Nr. 5: mein Herz & Ich – Reise zu mir selbst

Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein.
Dalai Lama

Seit ich Mama geworden bin, haben sich so viele Dinge in meinem Leben verändert. Das Wort Liebe ist zu klein für das, was ich empfinde seit ich Kinder habe! Es ist eine neue Dimension des Denkens und Fühlens!
Angekommen im Leben mit meinen Kindern und der Familie, stand ich an dem Punkt, mich zu entscheiden: „nur“ Mama sein, zurück ins Marketing-Hamsterrad oder meinem Berufsleben eine andere Richtung zu geben? Die Entscheidung gegen das Marketing Hamsterrad fiel mehr derart leicht, aber was könnte meine neue Aufgabe sein? Was hielt das Leben noch Schönes für mich bereit? Es sollte etwas sein, bei dem ich die Zeit vergesse, etwas, was ich von Herzen gern tue, aber mit dem ich natürlich auch Geldverdienen könnte. Und die Frage, die mich stark umtrieb war „was kann ich für andere tun“?
Zu dieser Zeit „stolperte“ ich über Laura Malina Seiler und Ihre Podcasts und mit Ihrer Inspiration – die gleichzeitig der Beginn für meine persönliche Weiterentwicklung war – wurde mein Blog geboren, der all meine Wünsche und Ziele miteinander kombiniert. In meiner Rolle als Mama, Beschützerin, Ratgeberin und Inspirationsquelle helfe ich Familien mit Ritualen, Traditionen und Werten eine liebevolle Basis für das Leben ihres Kindes zu schaffen.
Das ist genau das, was ich für meine eigenen Kinder heute schon tue! Und warum dies nicht weitergeben und anderen Familien damit helfen in Liebe zu sein? Auf meinem Blog erzähle ich von meinen eigenen Familientraditionen, den Gefühlen meiner Kindheit aber auch von dem, was ich für meine Kinder heute auf neuartige, besondere Art und Weise erschaffe.

Und nun gibt es wohl – nachdem du meine Geschichte bis zum Ende gelesen hast – keinen besseren Moment als mein „Warum“ mit dir zu teilen und dich dazu zu ermutigen, dein eigenes Warum zu finden.

Mein Warum
Mein Warum ist die Liebe für meine Familie – für meine Kinder.
Ich möchte meinen Kindern für ihr Leben etwas schenken, was sie von
innen trägt, etwas, dass ihnen Geborgenheit, Urvertrauen und
bedingungslose Liebe vermittelt.
Gleichzeitig möchte ich Inspiration sein für Familien, für Mütter und Väter.
Inspiration, etwas an die eigenen Kinder weiterzugeben.
Inspiration, etwas zu erschaffen, was die Zeit überdauert – einen Schatz,
aus dem unsere Kinder immer schöpfen können, den sie bewahren und
weitergeben.
Werte, Rituale und Traditionen bilden dabei für mich das liebevolle
Fundament für inneres Gleichgewicht und ein sinnerfülltes Leben,
welches jede Familie ganz individuell für sich finden sollte –
im Alltag, im Jahresverlauf und damit im Leben.

Danke, dass du bis zum Ende gelesen hast!

Ich wünsche mir, dass ich dich mit meiner Geschichte berühren und inspirieren konnte.

Ich bin nun zuhause, aber meine Reise geht weiter.
Eine Reise, auf die ich dich so gern mitnehmen möchte.
Eine Reise, mit der wir unseren Kindern ein Fundament schenken, eine Basis von Geborgenheit und bedingungsloser Liebe. Es ist aber auch eine Reise, bei der Du dir selbst ein Gefühl von tiefer Liebe und Verbundenheit mit dem Leben, mit deinen Kindern und mit deiner Familie schenkst!

Möchtest du Teil dieser Reise sein?

Liebe ist immer die Antwort!
Deine Caro

13 Comments

  1. Liebe Caro,
    es ist so schön deine Geschichte zu lesen! Es berührt total und ich freue mich dich und DEIN Liebchen zu „verfolgen“
    😘

  2. Carolin Schulze Reply

    …und auch beim zweiten Mal lesen berührt mich deine Reise sehr und treibt mir die Tränen in die Augen. Danke, Caro, für deinen Mut, deine Geschichte mit uns zu teilen!

    • Liebe Caro, noch mal muss ich Dir ein großes Lob für deine wunderschöne Seite aussprechen!! Vielen Dank, dass Du Deine Geschichte so offen mit uns geteilt hast. Dankeschön auch für die tollen Ideen 😊😊 Viel Erfolg auf deiner Reise und Danke noch einmal, dass wir ein Teil davon sein dürfen!!

      • Danke, Rafi!Ich freue mich sehr, dass dir die Ideen gefallen! Mein Liebchen wird nun immer weiter wachsen!♥

  3. 😍😍😍😘 Ich freue mich dich auf deiner Reise begleiten zu dürfen

    • Danke, liebe Romy! Ich freue mich, dass du immer eine Wegbegleiterin bist – nicht erst seit mein Liebchen ♥

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